In|du|strie und Nachwuchs 2013.

VGW setzt weiter Schwerpunkte.

Im Aktivitätenbericht des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte der VGW vor der Mitgliederversammlung ein positives Fazit ziehen. Meilensteinprojekte wie die Nachwuchsförderung I + I = Z (Informatiker + Ingenieure = Zukunft) werden auch zukünftig vom VGW unterstützt werden. Allein mit dieser Maßnahme konnte der Verein über 300.000 EUR vom Land sowie aus dem Kreise der Gladbecker Wirtschaft in den letzten Jahren akquirieren und Gladbecker Schulen zur Verfügung stellen.

Auch das Motto “In|du|strie”, welches im Sinne einer Imagekampagne langfristig angelegt ist und im IHK-Raum Nord-Westfalen zahlreiche Unterstützer findet, wird über das Jahr 2012 hinaus fortgesetzt. Als Höhepunkt dieser Aktion folgten im September letzten Jahres rund 400 Gladbecker Schüler der Einladung des VGW zu einem Tag der Industrie. Die VGW-Mitglieder W. Döllken, Rockwool, Ineos Phenol und Lenord + Bauer gaben interne Einblicke über mögliche Ausbildungsangebote und Produkte ihrer industriellen Fertigung. Der Tag schloss mit einer Auszubildenden-Party im Innovationszentrum Wiesenbusch.

Zum Projekt “In|du|strie” haben wir Ihnen nachstehend verschiedene Informationen bereitgestellt.

Im öffentlichen Teil der Mitgliederversammlung konnte der VGW als Referentin die Unternehmerin Uta Heinrich gewinnen, die als Projekinitiatorin von “EL21, eine Region steht auf” über die Inhalte der Kampagne aufklärte. Frau Heinrich mahnte den Wegfall der industriellen Arbeitsplätze in der Emscher-Lippe-Region an. Sie sieht keinen Masterplan der verantwortlichen politischen Akteure oder Ansätze, wie dem Wegfall dieser Arbeitsplätze begegnet werden soll. Allein mit sozialversicherungspflichtigen Jobs in der Freizeitwirtschaft oder im Dienstleistungssegment wird man die arbeitsmarktpolitischen Strukturprobleme nicht lösen können so die Referentin. Die Industrie ist der Jobmotor schlechthin und entscheidend dafür Hoffnungsträger und junge Leute in unserer Region zu halten. In Ihrem Vortrag sprach sie auch die wirtschaftliche Unfairness an, mit welchen finanziellen Mitteln andere Regionen Firmen ansiedeln und dadurch der Bereich Emscher-Lippe ins Hintertreffen gerät. Das Ziel von EL21 laut Frau Heinrich ist es, Menschen zu erreichen, die der Emscher-Lippe-Region eine Stimme geben und vor allem die wichtige Lobbyarbeit in Land und Bund aktiv wie passiv unterstützen. Unter Applaus der Zuhörer wurde mit dem Vortrag von Frau Heinrich die 20. Mitgliederversammlung geschlossen.